Dank eines fulminanten Schlussspurts sind die Füchse Berlin mit einem Kantersieg in die neue Saison gestartet. Der deutsche Meister gewann gegen Aufsteiger Bergischer HC mit 39:27 (20:17). Der Titelverteidiger tat sich allerdings gegen den Außenseiter lange Zeit schwerer als erwartet, nach 38 Minuten hatte es noch 23:23 gestanden.
Beste Berliner Werfer waren Mathias Gidsel mit zehn und Tim Freihöfer mit acht Toren. Im Topspiel am Samstag gegen den SC Magdeburg müssen sich die Hauptstädter steigern.
Erst in der Schlussphase ziehen die Füchse davon
Die Füchse schienen zunächst nahtlos an die letzte Saison anzuknüpfen. Nach gut fünfeinhalb Minuten führten sie bereits mit 5:1. Doch anschließend kamen die mutigen Gäste besser ins Spiel und machten fast mehr Tempo als die Gastgeber.
Denen fehlte zudem der letzte Zugriff in der Abwehr. Viel zu einfach erzielte der BHC seine Tore. Die Füchse erlaubten sich auch offensiv Fehler und so kamen die Gäste kurz vor der Pause sogar auf einen Treffer heran. Daran änderte auch eine Rote Karte gegen Johannes Wasielewski nach einem heftigen Foul an Gidsel nichts.
Auch nach dem Seitenwechsel agierten die Füchse zunächst sehr unkonzentriert und ließen den Ausgleich zu. Doch das schien ein Weckruf gewesen zu sein. Der Meister agierte defensiv nun konsequenter und Lasse Ludwig überzeugt mit starken Paraden. Nach einem 9:2-Lauf waren die Füchse wieder enteilt.
Dieser Titelkandidat patzt zum Auftakt
Einen Fehlstart in die neue Saison legte hingegen die SG Flensburg-Handewitt hin. Bei der HSG Wetzlar reichte es für die Norddeutschen nur zu einem 33:33. Champions-League-Sieger SC Magdeburg hatte beim 33:29 gegen den TBV Lemgo Lippe hingegen keine Mühe.